Ehepaar Kalder aus dem Kreis Paderborn:
Der Kauf des Lifts war wie eine Erlösung für uns
Eine Arthrose in den Beinen machte das Treppensteigen für Frau Kalder immer mühseliger. Als sie deshalb eines Tages auf der Treppe stürzte, wusste das Ehepaar, dass sich etwas ändern musste.

Eine beschauliche Kleinstadt im Kreis Paderborn, ganz in der Nähe der überregional bekannten Emsquellen, wo der Fluss als kleines Rinnsal seine 371 Kilometer lange Reise in Richtung Nordsee beginnt: Hier wohnt das Ehepaar Kalder inmitten eines zentral gelegenen, aber dennoch sehr ruhigen Wohngebiets. Es ist ein guter Ort, um ganz ohne die Hektik und den Stress einer größeren Stadt ein eingebundenes Leben zu führen: „Hier lässt es sich aushalten“, würde der Ostwestfale in all seiner Bescheidenheit wohl sagen.

Aber in den letzten Jahren hat die Grundstruktur ihres Hauses den Alltag des Ehepaars zunehmend schwieriger gemacht. Wie viele Einfamilienhäuser hierzulande verfügt das dreigeschossige Haus über einen Keller und ein Obergeschoss, welche jeweils nur über Treppen erreichbar sind. Als eine Kniearthrose schließlich dafür sorgte, dass Frau Kalder in ihrer Beweglichkeit deutlich eingeschränkt wurde, war das Treppensteigen nur noch unter großen Anstrengungen möglich. Jeder Gang über die heimische Treppe dauerte entsprechend lange und war nur mit vielen Pausen auf dem Weg überhaupt zu schaffen. Nichtsdestotrotz konnte Frau Kalder den Weg treppauf und treppab auf diese Weise noch einige Zeit bewältigen, bis eines Tages das denkbar Schlimmste passierte: Auf dem Weg hinauf verlor sie am oberen Treppenabsatz den Halt und stürzte die Treppe hinunter.

Erika Kalder:

Dann habe ich noch schnell das Geländer oben in den Arm genommen, aber der Körper zog mich so runter, ich musste mich loslassen. Jetzt wusste ich: Jetzt falle ich, so viele Treppen runter.

Herr Kalder, der zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise zu Hause war, eilte seiner Frau sofort zur Hilfe und fand sie zu seinem Schreck blutend am Treppenabsatz vor. Doch wie sich zeigte, hatte Frau Kalder an diesem Tag einen großen Schutzengel und viel Glück im Unglück: Zwei Platzwunden am Kopf und eine leichte Gehirnerschütterung sind alles, was sie von dem Sturz davonträgt – die Knochen sind alle heile geblieben. Trotzdem war der Sturz eine leidvolle Erfahrung für das Ehepaar, aus der die beiden schlossen, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann. Der Weg über die Treppe musste für Frau Kalder wieder sicherer werden, damit sich so ein Sturz nie mehr wiederholt.

In den nächsten Tagen informierte sich Familie Kalder bei verschiedenen Treppenliftanbietern. Dabei wandten sie sich auch an die Firma HIRO LIFT und ihren Fachberater Reiner Müller. Diesem ist das erste persönliche Treffen beim Beratungstermin bis heute lebhaft im Gedächtnis geblieben. Als er nämlich im Dezember 2015 an der Tür des Ehepaars klingelte, öffnete ihm Frau Kalder immer noch von ihrem Sturz gezeichnet die Tür. Sie trug ein großes Pflaster am Kopf und begrüßte ihn scherzhaft mit den Worten „Sie kommen zu spät, Herr Müller. Gefallen bin ich schon!“ Eine Situation, die natürlich im Gedächtnis bleibt.

Erika Kalder aus dem Kreis Paderborn

Im Laufe der anschließenden Beratung war Frau Kalder von dem Treppenliftmodell HIRO 160QN sehr angetan. In ihrer Entscheidung wurde sie durch eine Probefahrt nochmals bestärkt, bei welcher das Ehepaar zudem die Möglichkeit hatte, sich den Produktionsstandort von HIRO LIFT im Herzen der ostwestfälischen Stadt Bielefeld anzuschauen. Die Bestellung des Lifts war anschließend nur noch Formsache: Ende Dezember war der 160QN geordert und der Auftrag konnte in die Produktion gehen.

Doch bis der Lift gefertigt und im Treppenhaus montiert werden konnte, sollte es noch eine schwierige Zeit für das Ehepaar werden, geprägt von der Angst vor einem erneuten Sturz.

Um ein weiteres Unglück zu verhindern, begleitete Herr Kalder seine Frau jetzt auf jedem mühsamen Weg auf der Treppe, um sie im Notfall auffangen zu können. Das betraf natürlich auch den allmorgendlichen Weg vom Schlafzimmer im Obergeschoss des Hauses hinunter ins Erdgeschoss. Eine zusätzliche Belastung für den berufstätigen Herrn Kalder, da er stets aufpassen musste, durch das Begleiten seiner Frau nicht in zeitlichen Verzug zu geraten.

Harald Kalder:

Das war das Schlimmste: Morgens! Ich musste ja auch pünktlich zum Zug kommen, weil ich mit dem Zug zur Arbeit fahren muss.

Und selbst wenn er dann bei der Arbeit angekommen war, beschäftigte ihn doch permanent der Gedanke, ob es seiner Frau zu Hause gut geht und ob sie nicht doch noch mal stürzen könnte, während er nicht da ist: „Und dann die Ungewissheit: Wie geht’s ihr denn am Tag und geht sie nicht doch noch mal alleine hoch?“ Diese andauernde psychische Belastung sorgte dafür, dass Herr Kalder kurz vor dem Einbau des Lifts selbst ins Krankenhaus kam, weil er mit der ganzen Situation überfordert war. Umso glücklicher war das Ehepaar, als der herbeigesehnte Lifteinbau Anfang Februar 2016 abgewickelt werden konnte.

Harald Kalder:

Der Kauf des Lifts, das war wie eine Erlösung für uns.

Innerhalb kürzester Zeit nach seinem Einbau ist der Lift ein treuer Begleiter im Alltag geworden. So kann Frau Kalder nun auch dann, wenn ihr Mann nicht zu Hause ist, gefahrlos ins Nähzimmer im Obergeschoss gelangen und wieder ihrer großen Leidenschaft, dem Nähen, nachgehen. „Man hat immer was zu tun“, fügt sie lächelnd hinzu. Ob Blumen gießen, etwas aus dem Gästezimmer holen oder bügeln: Gründe für einen spontanen Weg ins Obergeschoss gibt es viele. Dementsprechend ist Herr Kalder mehr als erleichtert, dass seine Frau all diese Wege wieder sicher alleine meistern kann und er auf der Treppe nicht mehr auf sie aufpassen muss.

Harald Kalder:

Da ist eine große Verantwortung von mir genommen worden, immer sonst auf der Treppe mitzugehen. Ich habe jetzt das Gefühl, wenn ich in der Arbeit bin, dass sie hier sicher aufgehoben ist.

So bedeutet der Lift für das Ehepaar ein zurückgewonnenes Stück Sicherheit und Lebensqualität, auf das sie nicht mehr verzichten wollen. Und auch im Kreise der Familie sorgt der Lift für einige Begeisterung: Die kleine Enkelin des Ehepaars hat nämlich ebenfalls schon so manche Runde mit dem Treppenlift gedreht. „Sie schnallt sich dann an, und die Mama muss nebenher die Treppe hochgehen“, erzählt Frau Kalder und strahlt übers ganze Gesicht. „Auf den Lift will unsere kleine Prinzessin jedes Mal rauf!“

Harald und Erika Kalder aus dem Kreis Paderborn
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