Herbert U. (74) aus dem Rhein-Sieg-Kreis:
Eine der besten Sachen, die ich gekauft habe.
Seit mehr als 50 Jahren wohnen Ursula und Herbert U. in ihrem Haus, das schon seit Generationen im Familienbesitz ist. Ein Umzug wäre beiden sehr schwer gefallen.

Schon seit 50 Jahren wohnen Herbert U. und seine Frau Ursula zusammen in einem schönen Altbau in einer kleinen Stadt im Rhein-Sieg-Kreis, ganz in der Nähe des namensgebenden Flusses Sieg. Eine lange Zeit, in der das 1910 erbaute Haus stets der Mittelpunkt ihres Lebens gewesen ist. Ein Umzug stand für das Ehepaar niemals zur Debatte, wie Frau U. erzählt: „Dieses Haus war schon das Elternhaus meiner Oma, ich selbst wohne hier schon seit über 60 Jahren. Vor 50 Jahren ist dann mein Mann zu mir gezogen.“

Doch in den letzten Jahren hat der Alltag im Haus die Familie zunehmend vor Probleme gestellt. Denn wie es sehr oft bei Altbauten der Fall ist, ist das Haus in Sachen Barrierefreiheit alles andere als optimal aufgebaut: Die Treppe, die entlang eines aufwendig verzierten Holzgeländers vom Erdgeschoss in den ersten Stock führt, ist sehr schmal und steil; ein Badezimmer gibt es im Haus ausschließlich im Erdgeschoss.
Diese Gegebenheiten wurden zum Problem, als bei Herbert U. im Jahre 1991 Multiple Sklerose diagnostiziert wurde. Bei der Autoimmunerkrankung kommt es zu Schädigungen im zentralen Nervensystem, welche im Laufe der Jahre dazu führten, dass er starke Probleme mit einer Schwäche seines linken Beins bekam. Heute kann ihn sein linkes Bein kaum noch tragen.

Die Krankheit stellte das komplette Leben der Eheleute auf den Kopf, die ihre verdienten Urlaubstage früher gerne für Wanderurlaube genutzt hatten, zum Beispiel in den Alpen oder im Schwarzwald. „Früher war ihm kein Berg zu hoch! Teilweise ist er auch Extra-Strecken weiter zu Fuß gegangen, wo ich schon die Nase voll hatte vom Laufen“, erzählt Ursula U. und lächelt in Richtung ihres Mannes. „Mein Traum war immer die Besteigung des Matterhorns“, fügt er mit leuchtenden Augen hinzu, „doch dazu ist es leider nie gekommen.“ Denn je weiter die Erkrankung voranschritt, desto mehr entwickelten sich Steigungen zu einem unüberwindbaren Hindernis.

Im letzten Jahr nahmen die Beschwerden so sehr zu, dass das Laufen nur noch mithilfe eines Rollators möglich war und die Bezwingung der heimischen Treppe mühseliger wurde, als es jede Bergbesteigung vorher jemals gewesen war.

Auch auf dieser engen Treppen ist die Installation eines Treppenlifts möglich
Herbert U. auf seinem Treppenlift

Herbert U.:

Zum Schluss musste ich mich sitzend mühsam die Treppe hochziehen.

In der MS-Selbsthilfegruppe, die das Paar seit der Diagnose besucht, wurde ihnen schließlich eine mögliche Lösung empfohlen: Ein Treppenlift könnte die Bewältigung des Alltags im Haus erleichtern. Aber Ursula U. war zunächst strikt gegen die Anschaffung eines solchen Lifts. Sie befürchtete, dass er ihre ohnehin sehr schmale Treppe ins Obergeschoss größtenteils blockieren würde. Außerdem war sie sich sicher, dass der Lift direkt beim Hineinkommen durch die Haustür als unästhetisches Hilfsmittel auffallen würde: „Ich hatte vorher mal einen Treppenlift gesehen, der sah aus wie eine Zahnradbahn“, begründet sie ihre Bedenken.

Aus Liebe zu ihrem Mann lud sie im Herbst 2015 trotzdem Herrn Eichler von der Firma HIRO LIFT zur Beratung zu sich nach Hause ein. Der konnte all ihre Befürchtungen schnell zerstreuen: Er zeigte dem Ehepaar, dass es möglich ist, die Fahrbahn des Lifts so nah an das Treppengeländer heran zu bauen, dass selbst bei schmalen Treppen genug Platz auf der Treppe erhalten bleibt. Und auch die ästhetischen Bedenken erwiesen sich als unbegründet, da sich der Lift mit seiner Fahrbahn aus zwei Edelstahlrohren unauffällig und ohne jegliche Zahnräder in den Flur der Familie einfügen würde.

Schließlich entschied sich das Paar, das Angebot für den Treppenlift anzunehmen und so wurde ihr neuer Lift im Januar 2016 montiert. Unmittelbar nach dem Einbau begab sich Herbert U. auf seine erste Fahrt vom Erdgeschoss ins Obergeschoss. Er war auf Anhieb begeistert von seinem neuen Helfer für den Alltag.

Herbert U.:

Es ist jetzt alles einfacher für mich – ich brauche die Treppe nicht mehr hochzuklettern.

Herbert U. auf seinem Treppenlift

Heute nutzt er den Lift gute sechsmal am Tag, um vom Erdgeschoss ins erste Stockwerk zu gelangen und andersherum. Durch den Lift ist auch der Weg zum Auto in der Garage wieder einfacher geworden: Denn Autofahren, das kann Herbert U. immer noch – natürlich mit Automatikgetriebe, da er dadurch nicht auf sein geschwächtes linkes Bein angewiesen ist. So kann er zum Beispiel seine Frau wieder zum Einkaufen fahren, denn im Gegensatz zu ihm hat sie niemals einen Führerschein gemacht.

Bei Ursula U. ist die anfängliche Skepsis heute einer großen Freude darüber gewichen, dass ihr Mann die Treppe dank des Lifts wieder problemlos bewältigen kann. Deshalb ist sie vollkommen überzeugt, dass der Kauf des Lifts die einzig richtige Entscheidung war:

„Ich war vor der Anschaffung totale Gegnerin von Treppenliften, jetzt bin ich begeistert von unserem Lift,“ erzählt sie schmunzelnd. Und auch ihr Mann legt sich eindeutig fest: „Für mich ist der Treppenlift neben dem elektrischen Rolltor für die Garage wohl die beste Investition, die ich den letzten Jahren gemacht habe.“

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