Josef Baumeister aus Duisburg:
Der Treppenlift ist kein Hilfsmittel, sondern Bestandteil der Wohnung

Ein hübsches Reihenhaus im Norden von Duisburg, nur einen Katzensprung vom nahegelegenen Rhein-Herne-Kanal entfernt: Wer die Gelegenheit hat, einen Blick in seinen idyllischen Garten zu werfen, dem sticht schnell etwas Außergewöhnliches ins Auge. Die verzweigte Strecke einer Modelleisenbahn führt einmal komplett um die Rasenfläche herum – vorbei an Bäumen, Büschen und Blumenbeeten – und von dort aus durch einen Tunnel bis in den Keller des Hauses hinein, der als Depot für all die hier umherfahrenden Miniaturzüge dient.

Es wird schnell klar, dass hier jemand wohnt, der sich mit ganzem Herzen für Technik aller Art begeistern kann: Dieser Jemand ist Josef Baumeister. Schon seit stolzen 40 Jahren lebt er mit seiner Frau Helga in dem Reihenhaus im Norden Duisburgs. Manchmal sitzt er in seinem Wintergarten, den Blick nach draußen gerichtet, und lässt all die Mini-Regionalzüge und kleinen Dampfloks durch seinen Garten sausen. Seine Leidenschaft für Modelleisenbahnen hat er aber erst nach dem Eintritt ins Rentenalter realisieren können: Ursprünglich seien die Züge auch zur Unterhaltung für seine Enkel gekauft worden, erzählt Herr Baumeister und schmunzelt. Da ihn als gelernten Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und Feinmechanik alle möglichen Arten von Technik schon immer fasziniert haben, war sein eigenes Interesse an den kleinen Zügen im Maßstab 1:22,5 und 1:32 jedoch schnell geweckt.

Doch Technik sollte in den folgenden Jahren auch aus anderen Gründen eine wichtige Rolle im Alltag der Familie Baumeister einnehmen: Als gesundheitliche Einschränkungen dazu führten, dass Herr und Frau Baumeister die Treppen im Haus zunehmend schwerer bewältigen konnten, bot sich ein Treppenlift als technischer Helfer für den Alltag an. Dabei ist Herr Baumeister das Thema „Treppenlift“ als Ingenieur aber vollkommen anders angegangen als die meisten Menschen, die sich für einen solchen Lift entscheiden. Er hat sich nämlich mit all seinem technischen Verständnis und vielen eigenen Ideen in die Planung des Treppenlifts eingebracht und so selbst großen Einfluss auf das Aussehen und den Verlauf der Fahrbahn genommen, die sich heute durch das vierstöckige Haus der Familie Baumeister windet.

Herr Baumeister auf seinem Treppenlift

Josef Baumeister:

Ich habe bei unserem Treppenlift großen Wert auf Ästhetik gelegt, dieser soll als Bestandteil der Wohnung erkennbar sein.

Die offene Treppe mit frei schwebenden Stufen befindet sich im Erdgeschoss direkt innerhalb des Wohnzimmers, ohne jede zusätzliche Abgrenzung durch Türen und Wände. Deshalb war es Herrn Baumeister umso wichtiger, den Lift komplett an die eigenen Vorstellungen anpassen zu können und ihn so auch stilistisch in die Wohnung zu integrieren. Durch diesen Wunsch war seine Entscheidung für einen Lift-Hersteller schnell gefallen: Die Firma HIRO LIFT sollte es werden, da diese komplett in Deutschland fertigt und daher durch individuell auf jede Treppe abgestimmte Fahrbahnkonstruktionen in der Lage war, all seine Wünsche umzusetzen.

Im Januar 2016 flatterten dann die ersten Entwürfe für einen möglichen Fahrbahnverlauf des Lifts ins Haus. Herr Baumeister sah hier jedoch an einigen Stellen Änderungsbedarf, um den Treppenlift insbesondere im Erdgeschoss und im 1. Stock ästhetisch ins Haus einzupassen. Getreu dem bekannten Motto „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“ beteiligte sich Herr Baumeister aktiv am Planungsprozess und schlug einige Anpassungen vor, welche die  Konstrukteure von HIRO LIFT in Rücksprache mit ihm in die Pläne einarbeiteten.

So wurde auf seinen Wunsch hin die Gesamtzahl der geplanten Fahrbahnstützen von 19 auf 13 reduziert, was durch eine Befestigung der Anlage an der stabilen Treppenharfe ohne Probleme möglich war. Auch wurde darauf geachtet, dass die Stützen fast ausschließlich im Treppenauge platziert werden statt direkt auf den Treppenstufen, um den Eindruck einer freischwebenden Liftfahrbahn zu erzeugen.

Zur Besprechung einer weiteren Änderung reiste Herr Baumeister Ende Januar sogar selbst mit dem Zug von Duisburg nach Bielefeld, wo sich der Hauptsitz der Firma HIRO LIFT befindet. Dort bekam er die Möglichkeit, dem Konstruktionsteam direkt vor Ort bei der Planung seines eigenen Treppenlifts über die Schulter zu schauen. Hier brachte sich der gelernte Ingenieur nochmals ein und setzte zusammen mit den Konstrukteuren einige kleine Änderungen am endgültigen Fahrbahnverlauf um.

Josef Baumeister:

Man ist bei der Konstruktion auf all meine Änderungswünsche eingegangen, das hat mir sehr gefallen.

Schließlich war es geschafft: Der Plan der Treppenliftanlage entsprach jetzt dem, was sich Herr Baumeister vorgestellt hatte. Von da an ging alles ganz schnell, schon Mitte Februar war der große Moment gekommen: Der Treppenlift der Familie Baumeister war fertig und konnte an seinem Bestimmungsort eingebaut werden.

Heute, ein paar Monate später, ist der Lift zu einem festen Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Frau Baumeister, die an Rheuma leidet, nutzt den praktischen Helfer hauptsächlich, um abwärts zu fahren – Herr Baumeister, der sich erst vor kurzem einer Hüft-OP unterziehen musste, ist momentan für jeden Weg, treppauf und treppab, auf den Lift angewiesen. Beide möchten nun nicht mehr auf ihren Lift verzichten.

Dass er sich selbst so in die Planung ihres Helferleins für den Alltag einbringen konnte, darüber ist Herr Baumeister immer noch sehr glücklich. Außerdem ist er mehr als zufrieden damit, wie sich der Lift jetzt in die Wohnung einfügt. Aber wie das so ist: Etwas Raum für Feintuning bleibt natürlich immer, und so ganz abgeschlossen ist ein Projekt ja bekanntlich nie.
Deshalb hat die Familie Baumeister vor kurzem einen Steinmetz damit beauftragt, ihnen zwei Steinplatten aus Muschelkalk anzufertigen, die im Erdgeschoss an der Treppenharfe und auf den Stützen der Anlage platziert wurden und passend zum Fahrbahnverlauf geschnitten sind. Diese werden jetzt als zusätzliche Ablageflächen genutzt und sorgen dafür, dass der Treppenlift noch stärker so aussieht, als sei er schon immer verbaut gewesen. So wurde der Lift weiter als fester Bestandteil des Hauses etabliert – denn wie sagte Herr Baumeister so schön:
„Ich betrachte den Treppenlift nicht nur als Hilfsmittel sondern auch als Bestandteil der Wohnung, der im Haus auch belassen werden kann, wenn sich die gesundheitlichen Voraussetzungen wieder verbessern, ohne dass er dabei wie ein Fremdkörper wirkt.“

Haben Sie Fragen zu Treppenliften?

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Mit dem Absenden Ihrer Nachricht stimmen Sie zu, dass wir Ihre Anfrage gemäß unserer Datenschutzerklärung bearbeiten und Ihnen eine Antwort zukommen lassen.

Ein Lift fürs Leben verwendet Cookies und externe Dienste, um die Website optimal darzustellen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung